Natürlich ursprünglich: Bio-Mineralwasser



Natürlich ursprünglich: Bio-Mineralwasser



Was macht ein natürliches Mineralwasser aus? Das können wir nicht beantworten, ohne uns die Bedeutung von Natürlichkeit selbst ins Bewusstsein zu rufen – und dann in Beziehung zum Lebensmittel zu setzen. Kommt es da allein auf die Qualität der Quelle an oder auf den gesamten Weg des Wassers zu uns, durch uns, von uns weg und zurück in die Erde? Am Beispiel der Preussenquelle möchte ich nachempfinden, worin sich eine solche Ursprünglichkeit bemisst – und dass wir Zukunft trinken, wenn wir es wirklich ernst meinen mit der Natürlichkeit.

Für die einen beginnt unsere Natur am Baum vor der Haustür oder beim ungesüßten Joghurt – vielleicht auch erst am Rande eines ökologisch bewirtschafteten Felds. Andere sehen sie nur dort, wo noch kein Mensch zuvor gewesen ist – tief im Amazonas etwa oder unter dem antarktischen Eis. Letzten Endes scheint das wohl Ansichtssache zu sein. Die Grenzen fließen mit den Betrachtungspunkten.

Keine Frage der Ansicht, sondern der Aufrichtigkeit

Wenn wir ein Produkt wie Wasser aber aufrichtig natürlich nennen wollen, hilft uns die Meinung reichlich wenig. Dann landen wir nach einer konsequenten Überlegung zielsicher ganz weit weg von unserer Zivilisation. Und wir müssen feststellen, dass es fast gar nichts wirklich Natürliches mehr gibt. Übrig bleibt nur, was wir Menschen bislang noch nicht berühren konnten. Also doch die Antarktis – und vielleicht noch das Wasser in den tiefen Schichten unserer Böden.

 

Das, was von selbst ist, wie es ist

Warum so radikal? Weil Natur und Kultur allgemein als Gegenpole betrachtet werden – ideengeschichtlich und auch noch in der gängigen Praxis. Während der erweiterte Kulturbegriff alles bezeichnet, was vom Menschen gemacht oder beeinflusst ist, schließt absolute Natürlichkeit eine anthropogene Einwirkung aus.

Einfach gesagt: Natürlich ist alles, was von selbst ist, wie es ist. Übertragen aufs Wasser: Es muss so sein wie in der Zeit, bevor wir Menschen begannen, die Dinge auf dem Planeten zu verändern. Und: Wir dürfen auch nichts herausnehmen. Weil Einwirkung eben Entnaturalisierung bedeutet – in welcher Form auch immer.

Reines Wasser – so klar, wie es mal immer war

Natürliches Wasser bemisst sich also zunächst einmal an seiner Reinheit. Nichts, was von menschlichen Aktivitäten zeugt, darf sich darin finden. So steht es auch im Richtlinien-Katalog für Bio-Mineralwasser. Keine Schwermetalle und andere Giftstoffe. Keine Düngemittel, Herbizide und Pestizide. Keine Arzneimittelrückstände oder Hormone. Keine Süßstoffe. Kein Mikroplastik. Nichts von alle dem Mist, den wir so gerne ignorieren.

 

Wasser in der Natur – ein Sein mit den Dingen

Dann könnten wir doch einfach destilliertes Wasser nehmen, oder? H2O. In seiner reinsten Form. Natürlicher geht’s doch nicht! Mag man meinen. Allerdings kommt und kam Wasser so isoliert in der Natur nie vor. Immer sind Stoffe darin gebunden. Weil es als universelles Lösungsmittel freundlich aufnimmt, was ihm begegnet – sehr vieles zumindest.

Deshalb beherbergt sämtliches Oberflächen-, Grund- und Tiefenwasser auf der Erde seit über 3 Milliarden Jahren Leben – in irgendeiner Form. Es hat die Existenz von mikro- und makrobiologischen Systemen überhaupt erst möglich gemacht. Und auch wir Menschen sind daraus hervorgegangen.

 

Ursprüngliches Wasser – frei von Fremdeinwirkung

Mineralstoffe und Mikroorganismen. Sie sind um uns, in uns, mit uns. Und wir sind durch sie.

Beim Trinken von reinem, destilliertem Wasserstoffdioxid kommt es spätestens nach ein paar Wochen zu Mangelerscheinungen. Und wenn man – auf der anderen Seite – Wasser mikrofiltriert, es mit Strahlung komplett sterilisiert (weil man vielleicht Angst vor dem Leben hat), dann ist es eben auch nicht mehr natürlich. Dann ist das ein denaturiertes, totes Produkt.

Ob klinisch reines Wasser also die beste Idee ist, darf man vorsichtig bezweifeln. Dass ein gewisser biologischer Austausch mit der Umwelt guttut, wurde zumindest wissenschaftlich nachgewiesen. Das heißt im Allgemeinen: Stets steril hilft nicht viel.

Gutes natürliches Mineralwasser – absolut unschädlich

Bei aller Natürlichkeit – ungesunde Substanzen sollte unser Wasser auch nicht beherbergen. Ob menschengemacht oder nicht. So gibt es in bestimmten Gewässern etwa natürliche Vorkommen von Mangan oder Uran, die unsere Gesundheit gefährden können. Und da natürliches Wasser eben nicht behandelt werden sollte, müssen die Hersteller sich völlig unbelastete Quellen suchen.

Auflagen und Grenzwerte für Bio-Mineralwasser liegen deshalb weit über denen der allgemeinen gesetzlichen Verordnung. Ein natürliches Wasser ist also immer eines der besten, das man finden kann (und muss!). Von Natur aus unbedenklich.

 

Preussenquelle – natürlich ausgewogen

Die Preussenquelle beispielsweise hat in den tiefen Schichten von Rheinsberg ein Wasser erschlossen, das mehrere tausend Jahre alt ist. Absolut unbelastet. Frei von jeglichen menschlichen Produkten oder schädlichen Substanzen. Dabei angenehm neutral – mit einem lebensfreundlichen pH-Wert von 7,6.

Und da ein Wasser ohne Mikroflora wider die Natur wäre, wird es auch nicht bestrahlt oder mit Ozon versetzt (so wie es bei vielen anderen Herstellern gängige Praxis ist). Im Gegenzug unterliegt das Lebensmittel ständigen Kontrollen. Unabhängige Laboren prüfen jede Charge und haben es immer als tadellos eingestuft – in allen Belangen. Damit das Gut auch geschmacklich klar und natürlich bleibt, wird es ausschließlich in Glasflaschen abgefüllt.

Aber ist das alles? Reicht das?

Damit es bleibt, wie es war

Wenn wir ein absolut natürliches Produkt genießen wollen, sollten wir uns auch dessen Besonderheit bewusst machen. Es gibt nämlich leider nicht mehr viel von solchen ursprünglichen Schätzen. Und deshalb trinken wir mit jedem Glas Bio-Mineralwasser pure Verantwortung – nicht nur für unseren Körper, sondern auch für unsere Umwelt. Denn wer Wasser abbaut, muss konsequenterweise auch für den Aufbau neuer, natürlicher Wasserressourcen sorgen.

Bio-Hersteller wie die Preussenquelle denken erkennbar an das Morgen unseres Planeten. Sie engagieren sich mit allen gegebenen Kräften für sauberes, natürliches Wasser. Für Umweltschutz und ökologische Landwirtschaft. Gegen Agro-Industrie und Zerstörung natürlicher Lebensräume. Damit wir eben auch in Zukunft noch die Chance haben, gesunde, ursprüngliche Lebensmittel zu uns zu nehmen.

 

Selbstverständlich nachhaltig – und ein bisschen mehr

Das fängt beim eigenen Betrieb an, den die Wasserbotschafter aus Rheinsberg komplett CO2-neutral gestaltet haben. Es geht weiter im Diskurs: Sie bringen das Thema Wasser mit ihrem Blog, mit Veranstaltungen und Aktionen ständig ins Bewusstsein der Gesellschaft, um das Engagement anzuregen – bei uns allen. Dazu gehört auch der Nachhaltigkeitspreis „Nachhall“. Außerdem unterstützt die Preussenquelle natürlich diverse regionale Umweltschutz- und Renaturierungsprojekte.

Von der Kultur zurück zur Natur

Mit diesen Aspekten geht es zurück zum Beginn dieses Beitrags. Achtung, jetzt wird’s ein bisschen heftig:

Wenn wir im Sinn eines natürlichen Mineralwassers von möglichst ursprünglichen, unberührten Quellen ausgehen und diese vor menschlichen Einflüssen schützen wollen; dann werden wir damit allein niemals erfolgreich sein.

„Bitte was?“, werdet ihr denken. Ja, so wichtig er für die Erkenntnis ist – der (am Anfang erwähnte) Unterschied zwischen Natur und Kultur –, so sehr müssen wir daran arbeiten, ihn im positiven Sinne aufzuheben.

Denn irgendwann werden unsere Abfälle auch die ältesten Reservoire erreichen. Dann gibt es nichts Natürliches mehr. Wenn wir unsere Lebensweise aber ändern; es schaffen, mit der Natur im Einklang zu leben – ohne Mist und Müll –, dann kann das Wasser überall sauber sein. Dann wird aus der zerstörerischen Diskrepanz zwischen Künstlichkeit und Ursprünglichkeit eine gemeinsame, gesunde Umwelt.

Darum geht es bei natürlichem Mineralwasser. Und wenn uns das schmeckt, dann können wir besonnen weitertrinken, weiterdenken, weiter gehen – zurück zur Natur. Bleibt natürlich!

 




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