„Wir wollen Teil der Klimawende sein!“



„Wir wollen Teil der Klimawende sein!“
06. Februar 2020  ·  von Hilmar Hilger



Wer sich mit der Rheinsberger Preussenquelle näher beschäftigt oder vielleicht sogar als Mitarbeiter*in neu in das Unternehmen einsteigt, merkt sehr schnell: hier läuft einiges anders. Spürbar wird das zum Beispiel an den jährlichen Veranstaltungsformaten. Je ein Landwirtschaftstag und ein Nachhaltigkeitstag sind feste Bestandteile des Preussenquelle-Jahres. Bei ersterem werden Landwirt*innen aus der Umgebung eingeladen, sich durch Vorträge und Gespräche zum Öko-Landbau zu informieren. Die Preussenquelle will so dazu beitragen, dass mehr und mehr konventionelle Betriebe auf bio umstellen. Zum Nachhaltigkeitstag wird den Besucher*innen aus Berlin und Brandenburg Unterhaltung, Informationen und nachhaltige Kulinarik geboten; 2020 zum ersten Mal in Kooperation mit dem Rheinsberger Festival Solanum. Und noch eine Premiere gibt es in diesem Jahr: die Verleihung des Nachhalls. Ein Nachhaltigkeitsaward, den die Rheinsberger Preussenquelle ins Leben gerufen hat und der sich an Projekte, Vereine, Initiativen, aber auch kleine Unternehmen oder Start-ups sowie Schulen und Kitas richtet.

Das alles liegt im eigentlichen Credo der Preussenquelle begründet: „Wasser ist das wesentliche Element des Lebens. Mit ihm verbinden wir Ökologie, Nachhaltigkeit, Gesundheit und Verantwortung. Und genauso handeln wir auch.“

Zu diesem Handeln gehört, dass alle Kolleg*innen ihre Ideen und Vorschläge für noch mehr Nachhaltigkeit im Betrieb einbringen und diskutieren. So war auch die Idee, ein klimapositives Mineralwasser zu realisieren, Ergebnis von Gesprächen und Brainstorms. Schnell merkten wir, was alles berücksichtigt, beachtet und eingerechnet werden muss, wenn wir unsere Bio-Mineralwasser-Linie bleibt natürlich! ganz und gar klimapositiv stellen wollen.

Unser Ziel: ein klimapositives Mineralwasser!

Professionelle Unterstützung erhielten wir von Soil & More. Der unabhängige Dienstleister berechnete dafür die entstehenden Emissionen für alle infrage kommenden Teilbereiche: neben Produktion, Hin- und Rücktransporten sowie den durchschnittlichen Anfahrtswegen der Kund*innen wurden unter anderem auch die Arbeitswege der Mitarbeiter*innen, Dienstreisen oder der Stromverbrauch des Laptops im Homeoffice erfasst. Soil & More ermittelte, dass 509t CO2 ausgeglichen werden müssen. Wir stockten diese Zahl auf 600t auf.

Humus kann Kohlenstoffdioxid aus der Luft binden.

Aber wie gleicht man 600t CO2 aus? Auch hier erhielten wir professionelle Hilfe von einem bestehenden Partner: dem BiolandHof Engemann. Denn wir produzieren bereits seit 2018 klimaneutral. Ermöglicht wird dies durch die ökologische Landwirtschaft der Brüder Andreas und Klaus Engemann. Auf dem Bioland-Betrieb von Bismarck Ackerbau GbR in Braunsroda im Kyffhäuser-Kreis werden durch die Engemanns Getreide, Leguminosen, Ölsonnenblumen und Soja angebaut. Dass dies mittels ökologischem Landbau geschieht, hat einen entscheidenden Vorteil. Der Boden wird nicht ausgelaugt; ganz im Gegenteil. Stück für Stück wird Humus aufgebaut. Ein Hektar bindet so circa eine Tonne Kohlenstoff aus der Luft, was 3,6 Tonnen gebundenes CO2 bedeutet. Daher unterstützen wir den ökologischen Landbau der Brüder Engemann nun auf insgesamt 167 Hektar. Das entspricht einer Fläche von circa 234 Fußballfeldern.

bleibt natürlich! ist das erste klimapositive Mineralwasser überhaupt und bindet somit mehr CO2 als verursacht wird. Wer die Preussenquelle kennt, weiß aber, dass wir uns auf diesen „Lorbeeren nicht ausruhen“ werden.

Frank Stieldorf, Preussenquelle-Geschäftsführer

„Ein klimapositives Mineralwasser anzubieten, war konsequenter Schritt in einer ganzen Reihe von Maßnahmen, die wir schon seit Langem umsetzen“, so Frank Stieldorf, Geschäftsführer der Rheinsberger Preussenquelle. „Wir wollen als Unternehmen Teil der gesellschaftlichen Veränderung, Teil der Klimawende sein“.




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