Rheinsberger Preussenquelle ausnahmslos klimapositiv



Rheinsberger Preussenquelle ausnahmslos klimapositiv
16. November 2021  ·  von Hilmar Hilger



Die Rheinsberger Preussenquelle GmbH ist seit Kurzem vollumfänglich klimapositiv. Alle CO2-Emissionen, die das Unternehmen nicht vermeiden kann, werden durch heimischen Öko-Landbau überkompensiert. Das bezieht sich nicht nur auf die Produktion, sondern auf den gesamten Produktzyklus bis zur Rückführung des Leerguts nach Rheinsberg. Möglich macht diese nachhaltige Firmenphilosophie auch das Bekenntnis zur Region. Das Bio-Mineralwasser aus Rheinsberg wird maximal 300 Kilometer weit ausgeliefert. So wird massiv CO2 eingespart.

„Würden wir deutschland- oder europaweit liefern, wäre ein ernstzunehmender Ausgleich der Emissionen nicht machbar“, so Frank Stieldorf, Geschäftsführer der Rheinsberger Preussenquelle. „Wasser ist ein schweres Gut, sein Transport ist energieaufwändig und bei circa 200 Mineralwasser-Brunnen in Deutschland dazu auch noch völlig unnötig. Viele Unternehmen, denen weite Transportwege egal sind, gleichen durch billige Zertifikate aus Übersee ihre CO2-Emissionen aus. Das meist aber nur bis zum Firmentor. Die wahren und gewaltigen Ausstöße auf der Straße werden unter den Tisch fallen gelassen.“

Blühstreifen am Kleegras auf dem Bioland-Hof Engemann in Braunsroda.

Die Ausrichtung der Rheinsberger Preussenquelle auf wirkliche Nachhaltigkeit ist Teil der Firmenpolitik. Das Mineralwasser des Unternehmens ist bio-zertifiziert und wird ausschließlich in Glas-Pfandflaschen vertrieben. Aus der Quelle in Rheinsberg, die viele tausend Jahre altes Wasser freigibt, wird nur so viel entnommen, wie auf natürlichem Wege nachfließt. Behandelt wird das Brandenburger Nass weder mit Ozon noch mit Bestrahlung, wie es bei vielen anderen Mineralwässern üblich ist. So wird den Berlin*innen und Brandenburger*innen nicht nur ein wirklich nachhaltiges Wasser geboten, sondern auch ein wahrhaft natürliches.

„Wir nehmen immer mehr wahr, die Nachhaltigkeitsversprechen vieler Unternehmen und auch Mineralbrunnen sind nur Stückwerk. Wir zeigen, dass es anders geht und anders gehen muss. Die Klimawende wird unerreichbar, wenn man den Verbraucherinnen und Verbrauchern vorgaukelt, ein Wasser aus 800 oder 1.000 Kilometern Entfernung sei eine nachhaltige Wahl“, so Frank Stieldorf.




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