FAIR-unverpackt



FAIR-unverpackt
29. Dezember 2019  ·  von Hilmar Hilger



Dinge neu zu probieren, anders zu sehen, auszuprobieren, Plastik und andere Verpackungen einzusparen, neue Produkte kennenzulernen, altbewährtes wieder zu nutzen. Ressourcen mehr wertschätzen, Umweltbewusstsein stärken, mit Menschen in Kontakt treten und Dinge positiv verändern, Nahrungsmittel sinnvoller und bewusster zu nutzen: das sind Motivation und Ziel von FAIR-unverpackt in Berlin-Wilmersdorf. Dahinter stecken die Freunde Florian und Stefan. Sie wissen, die Unverpackt-Idee ist nicht neu. FAIR-unverpackt soll deshalb ihre ganz persönliche Handschrift tragen.

Die Idee beruht darauf, Müll erst gar nicht erst entstehen zu lassen („Zero Waste Gedanke“). Dazu kommt, dass es extrem schwer geworden ist, Inhaltsstoffe und deren Herkunft von vielen verschiedenen Produkten noch zu erkennen, bzw. aus der Beschreibung herauszulesen. In welchen Produkten finde ich Mikroplastik und wie wird dieser Inhaltsstoff auf dem Etikett genannt? Sind die Stoffe und Nahrungsmittel fair gehandelt und auf welcher Basis und unter welchen Bedingungen wurden sie hergestellt?

Das Prinzip ist einfach und nachhaltig.

Aus der Idee soll nun ein Ladengeschäft in werden. Dort werden diverse trockene Nahrungsmittel, Getränke, Waschmittel, Bücher, aber auch Kosmetika (auch auf Bio-Basis hergestellt und fair gehandelt) erworben werden können. Zusätzlich wird in einem kleinen Teil des Ladens geplant, frische Kaffee- und Teespezialitäten sowie eine Auswahl an frischen Bio-Backwaren anzubieten.

Es sind fortführende Projekte zu verschiedensten Kooperationspartnern, in Anbindung an andere soziale Systeme angedacht (Ausbildungsstätten, Jugendfreizeitstätten, Jugendwohngruppen, Schulen, Kitas, Behindertenwerkstätten usw.), um die Region und die Menschen die dort leben, einzubinden und verstärkt zu sozialem, umweltbewussten, nachhaltigen und zukunftsweisenden Handeln anzuregen und dabei zu unterstützen.
FAIR-unverpackt verkauft Waren weitgehend verpackungsfrei (Ausnahmen bilden Glasbehälter).

Das Ladenangebot von FAIR-unverpackt soll aber inhaltlich mehr Möglichkeiten bieten, als nur unverpackte Dinge kaufbar zu machen: Es geht auch um die Weitergabe von Wissen und Erfahrung zu Umweltschutz, Nahrungsmittelverschwendung und wie man solche Dinge durch ein verändertes Konsumverhalten beeinflussen kann. Durch Workshops wollen die beiden Gründer Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen diese natürliche Verantwortung zu unserer Umwelt wieder näherbringen und auch Lösungen dafür aufzeigen. Damit soll ein bewussteres Verantwortungsgefühl, mehr Wissen und die Auswirkungen über unser aktuelles Konsumverhaltens bei den teilnehmenden Personen ausgelöst und für sie selbst erkennbar gemacht werden. Außerdem sollen sie durch das neue Wissen erstarken und nicht in ein tiefes Loch fallen.

Florian und Stefan starten gerade erst und wollen andere mitziehen und ihnen die Möglichkeit bieten, verpackungsfrei einzukaufen. Sie wollen sich sozial engagieren, das Thema Müllvermeidung voranbringen und Alternativen zu gewohnten Lebensweisen aufzeigen. Sie fordern einen insgesamt nachhaltigeren Umgang mit allen Ressourcen und zeigen an vielen Stellen wie es im Alltag machbar ist.

Aktuell läuft noch die Crowdfunding-Phase.

Wenn FAIR-unverpackt den Nachhall gewinnen sollte, wird das Preisgeld für die vielen Baustellen genutzt, die aktuell noch anstehen; beispielsweise zur Anschaffung von Regalen, einem Tresen, Eimern und Gefäßen.




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5 Kommentare




  • Kommentar von Tanja Bröcker

    Wow, was für ein tolles Projekt genau bei mir um die Ecke…

  • Kommentar von Christian Sauer

    Super Projekt!

  • Kommentar von Anette Niewöhner

    Genau das brauchen wir unbedingt! Soll so schnell wie möglich starten!
    Meine volle Unterstzüng!

  • Kommentar von Anette Niewöhner

    Genau das ist unterstützungswürdig!
    Sollte ganz schnell starten können!

  • Kommentar von Anette Niewöhner

    Kann ich nur voll unterstützen!
    Muss ganz schnell starten können

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