Robin Hood Stores – antikapitalistische und Community-geführte Bio-Supermärkte in Berlin



Robin Hood Stores – antikapitalistische und Community-geführte Bio-Supermärkte in Berlin
22. Dezember 2021  ·  von Hilmar Hilger



Kategorie: Projekt zu Wasser- oder Umweltschutz 

 

Beschreibe Dein Projekt

29 Cent eines jeden Euros, den du ausgibst, landen als Profit in den Taschen von Investor*innen. Wir gestalten endlich eine Alternative in der Gewinne ausschließlich in die Bekämpfung von extremer Armut und Klimawandel fließen. Hierzu spendet RobinHood 100% der erwirtschafteten Gewinne an Give Directly und Cool Earth.

GiveDirectly, eine Organisation die Menschen unter der Armutsgrenze in Kenia und Uganda direkte Geldzahlungen leistet und dadurch selbstbestimmte, schnelle und extrem kosteneffektive Wege aus der Armut ermöglicht.

Cool Earth gibt der lokalen Bevölkerung an den Orten, wo der Regenwald am meisten bedroht ist, die benötigten Ressourcen, um den Wald selbst zu schützen und sparen damit nachweisliche das meiste CO2 je gespendetem Euro ein.

Geführt werden unsere beiden Berliner Stores von einer Community aus Ehrenamtlichen, die das Projekt unterstützen. Binnen eines Jahres konnten wir hierfür über 1.000 Menschen gewinnen. Eine starke Community, die den Kapitalismus auf den Kopf stellen will, Kiez Connections und Austausch ermöglicht.

Mitglieder der Community spenden entweder monatlich einen Betrag von 1% (als eine Art Mitgliedsbeitrag), oder spenden drei Stunden ihrer Zeit, in der sie mit im Laden anpacken. Hierfür bekommen Community-Mitglieder einen kleinen Soli-Rabatt auf ihren Einkauf, der nach eigenem Bedarf und Ermessen eingestellt werden kann (bis max. -20%).

Da das Projekt RobinHood sehr gesamtheitlich erdacht ist, ist es uns außerdem wichtig, gute Bio-Lebensmittel für mehr Menschen zugänglich zu machen. Aus diesem Grund und, da wir kein Kapitalistisches Interesse haben, können wir auf große Margen verzichten und sind somit billiger als Basic, denn`s & Co. Je mehr Menschen Bio Lebensmittel statt Lebensmittel aus Monokulturen konsumieren, desto besser können wir unsere Böden schützen. Somit können die Böden CO2 besser einspeisen, was wiederrum dem Klimawandel entgegenwirkt.

robin hood-Filiale am Maybachufer

 

Was ist das Ziel Eures Projekts?

Alternative Formen des Wirtschaftens schaffen, weitere Menschen inspirieren und dabei Armut global bekämpfen und den Klimawandel stoppen.

 

Wofür soll das Preisgeld eingesetzt werden?

Von dem Geld würden wir einen neuen Tiefkühlschrank für unsere Neukölln-Filiale kaufen.

 

Warum verdient Euer Projekt den Nachhaltigkeitspreis?

RobinHood ist ein Projekt, das nicht nur die Symptome des Klimawandels, sondern direkt den Ursprung bekämpfen will. Mit viel Mut und Kreativität wird Wirtschaft neu gedacht und das Rezept geht auf! Binnen der letzten zehn Monate (seit Eröffnung der ersten Filiale) ist es uns gelungen insgesamt 1.000 Ehrenamtliche zu gewinnen, die das Projekt RobinHood im wahrsten Sinne des Wortes tatkräftig unterstützen. Eine zweite Filiale konnte eröffnet werden und seit Gründung schreiben wir schwarze Zahlen. Auch die Gewinne und somit Spendengelder wachsen stetig an. So möchten wir den Kapitalismus auf den Kopf stellen und auch andere Wirtschaftsakteur*innen dazu inspirieren.

Power to the People!




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