5 Tipps, wie euer Wasser im Sommer schön kühl bleibt



5 Tipps, wie euer Wasser im Sommer schön kühl bleibt
22. Juni 2018  ·  von Gerrit Fliegel



Im Sommer gibt es doch nichts Schöneres als Eis oder etwas Eiskaltes zum Trinken. Schön mit Eiswürfeln, damit sich das Glas außen sogar beschlägt. Gerade im Sommer sollten wir viel Flüssigkeit zu uns nehmen. Aber oft passiert es, dass das zu Hause noch kühle Getränk nach einem Tag im Freien eher heißem Teewasser gleicht als einer erfrischenden Abkühlung. Damit das nicht passiert, haben wir fünf Tipps, wie Wasser im Sommer schön kühl bleibt.

1. Wasserwickel
Eine sehr einfache Methode, Wasserflaschen im Sommer zu kühlen ist, sie in ein richtig nasses Handtuch oder eine nasse Socke zu wickeln. Wenn die Flasche in der Sonne liegt, verdunstet das Wasser, Wärmeenergie wird der Flasche entzogen und sie wird gekühlt. Der Stoff sollte immer nass bleiben, denn sobald das Wasser verdunstet ist, erwärmt sich die Flasche wieder.

2. Eis, Wasser und Salz
Schnelles Kühlen gelingt mit dieser Methode: In ein großes Gefäß, in das alle zu kühlenden Getränke passen, wird eine Mischung aus Eiswürfeln, Wasser und Salz (im Verhältnis 1:1:1) gegeben und gut vermischt. Dann werden die Flaschen hineingelegt und heruntergekühlt. Aber Vorsicht: Wenn die Getränke zu lange in dem kalten Wasser liegen, können Flaschen tatsächlich gefrieren und platzen.

3. Erdkeller
Ganz natürlich bleibt die Wasserflasche mit folgender Methode kalt. Hierfür braucht man einen Spaten und eine Stelle, an der man graben darf. In einem etwa 50 cm tiefen Loch werden die Flaschen vergraben. Danach die Grube möglichst dicht mit Erde und Gras bedecken und ganz wichtig: die Stelle merken (z.B. mit einem nassen Handtuch, das zusätzlich für Verdunstungskühlung sorgt). Auf diese Weise können die Getränke sogar mehrere Tage kühl in der Erde gelagert werden.
Im Handel gibt es auch vorgefertigte Erdkühlschranksäulen zu kaufen. Eine super Einrichtung für jede Gartenparty.

4. Gekühlt auf Pump
In den unendlichen Weiten der Tiefkühltruhe finden sich hin und wieder längst vergessene Kühlakkus oder Kühlpads. Wenn es schnell gehen muss, bringen diese die nötige Abkühlung für Wasserflaschen. Vor allem Gel-Kühlpads eignen sich gut, da sie flexibel sind. Mit einem breiten Gummi-Band können sie auch einfach an der Flasche befestigt werden.

5. Der Ton macht den Kühlschrank
Diese Methode ist für Hobbybastler. Wenn man das benötigte Material zusammen hat, ist schon in fünf bis 15 Minuten ein Kühlschrank ganz ohne Strom gebaut. Übrigens werden in Afrika solche Tontopfkühlschränke oder Wüstenkühlschränke häufig verwendet.

Bauanleitung
Material:
– zwei Ton-Blumentöpfe unterschiedlicher Größe
– Sand (nicht zu fein)
– Klebeband
– Gießkanne mit kaltem Wasser
– einen Deckel, der auf den kleinen Tontopf passt
– ein Geschirrtuch

  • Mit Klebeband die Löcher der Blumentöpfe von innen abkleben.
  • Den Boden des großen Topfes mit Sand so hoch füllen, dass der kleine Topf beim Hineinstellen eben mit dem großen abschließt.
  • Den kleinen Topf mittig in den großen platzieren und Sand in den Zwischenraum füllen. Den Sand immer wieder fest drücken, damit eine möglichst dichte Isolierschicht entsteht.
  • Kaltes Wasser langsam und vorsichtig auf den Sand gießen, damit er nicht aufschwemmt.
  • Die Getränke in den kleinen Topf geben.
  • Mit einem Topfdeckel den Kühlraum „verschließen“. Auf den Deckel kommt ein weißes Geschirrtuch, um vor Sonneneinstrahlung zu schützen.
  • Wie bei einem Kühlschrank sollte der Deckel nicht oft geöffnet werden, da die Kälte sonst entweicht.



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