Welches Wasser passt zu Wein und Kaffee?



Welches Wasser passt zu Wein und Kaffee?
von Frank Stieldorf



Zu Kaffee und Wein wird oftmals ein Glas Wasser gereicht, aber was macht das Wasser zu einem guten Begleiter? Mit einem Mineralwasser lassen sich geschmacklich gute Speisen und Getränke nochmals betonen.

 

Zu Rotwein passt ein stilles, neutrales Mineralwasser – wenig salzig, ohne Bitterstoffe – dieses unterstreicht die positiven Eigenschaften des Weines. Weißwein kann durchaus ein leichtes Medium-Wasser als Begleiter vertragen. Das gibt den feinen Fruchtnoten noch einmal eine Unterstützung zur Entfaltung.  Zu Weißweinen mit geringem Säureanteil passt sogar ein spritziges Mineralwasser mit hohem Kohlensäureanteil. Die Zunge wird bereits vor dem Weingenuss durch den unterschiedlichen Säuregehalt des Wassers – variierend durch den zugegebenen CO2-Gehalt – eingestellt. Das passende Wasser kann den Genuss des Weines maßgeblich beeinflussen. Positiv wie auch negativ. Es empfiehlt sich ein wenig tiefer einzusteigen, wenn man das volle Genusserlebnis genießen will.

 

Sollte man unsicher sein, zu welchem Wasser man greift und man nichts verkehrt machen will, dann sollte ein stilles Mineralwasser bevorzugt werden. Je neutraler die Eigenschaften des Wassers sind, pH-Wert über 7, keine Bitterstoffe, keine süsslichen Noten, dann hat die Zunge während des Essens und dem Genuss des Weines immer wieder die Gelegenheit sich zu neutralisieren und dem nächsten Geschmackserlebnis Raum zu geben.

 

 

Wie zu Wein auch zu Kaffee

Doch nicht nur zu Wein, sondern auch zu Kaffee ist Mineralwasser ein sehr hervorragender Partner. Bei starken Kaffeesorten, wie Espresso empfiehlt sich im Anschluss ein Wasser zu trinken, da eine hohe Konzentration von Koffein dem Körper Wasser entzieht.  Achten Sie auch auf die Temperatur des Wassers. Als Begleiter zu Essen, Wein und Kaffee, sollte Wasser nicht Kühlschrank-kalt sondern einfach nur ein gutes Stück unter der Zimmertemperatur liegen. So bleibt das Empfinden als erfrischend und erholend bestehend, aber nicht als „kalt“ in der Beurteilung und damit der Geschmacksentfaltung entgegenstehend.

 




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