KITA Sonnenschein: Urbaner Nachhall mit Kindern und Familien



KITA Sonnenschein: Urbaner Nachhall mit Kindern und Familien
06. November 2019  ·  von Hilmar Hilger



Kategorie: Überregionale Nachhaltigkeit und Ökologie

Nach der erfolgreichen Durchführung der GemüseAckerdemie hat die Kindertagesstätte Sonnenschein in Tiergarten-Süd das Thema „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ im Team diskutiert und konzeptionell aufgenommen. Das große Anliegen war und ist, Kinder aus einem kulturellen sozial vielseitigen Umfeld für das Thema, „Nachhaltigkeit durch Naturerfahrungen“ zu begeistern. Dabei war es den Macher*innen wichtig, die Kinder – aber auch die Familien – in das Vorhaben mit einzubinden. Aus dieser Idee wurde gemeinsam mit den Familien eine urbane Oase mit sechs verschiedenen Hochbeeten und einem Acker geschaffen.

Viel Engagement war notwendig, um eine „urbane Oase“ zu schaffen.

Jedes Hochbeet wird von einer Kindergruppe eigenständig bepflanzt, gehegt und gepflegt. Die Bepflanzung erfolgt unter den Ideen der verschiedenen Kindergruppen im Alter von vier bis fünf Jahren. Dabei steht das gemeinsame Tun und der Austausch mit dem Thema durch parallel laufende Projekte im Kindergarten-Alltag im Fokus.

Das Ergebnis spricht für sich.

Die Kita Sonnenschein möchte Kinder für Natur und Nachhaltigkeit in der eigenen Lebenswelt sensibilisieren. Durch die aktive Gestaltung und das gemeinsame Tun, übernehmen die Kinder mit ihren pädagogischen Fachkräften Verantwortung und entwickeln gemeinsam weitere Ideen; auch außerhalb der Kindertagesstätte. Primäres Ziel ist, die kindliche Neugierde und Begeisterung durch erfahrbare Lernangebote nachhaltig zu besetzen.

Gemeinsam „ackern“ die Kinder der KiTa.

Die Macher*innen wollen mit ihrem Engagement einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Besonders unter Berücksichtigung der sozial-räumlichen und familiären Möglichkeiten ihrer Kinder und Familien.

Wenn die KiTa Sonnenschein den Nachhall 2020 gewinnt, soll die Idee „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ auch für die jüngsten Kinder erweitert werden. Im Fachbereich Kinderkrippe wurden bereits Ideen entwickelt und räumlich abgestimmt. Mit dem Preisgeld würden diese Ideen konkret und unter Einbindung der Eltern umgesetzt werden können.

 




0 Kommentare




Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

test