Zum achten Mal hat die Rheinsberger Preussenquelle gemeinsam mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land und dem Landschaftspflegeverband Prignitz-Ruppiner Land den Landwirtschaftstag in Menz umgesetzt. Wie jedes Jahr waren Landwirt*innen, Vertreter*innen aus Behörden, Politik, Unternehmen und die interessierte Öffentlichkeit geladen.
45 Gäste konnten die Kooperationspartner im Naturparkhaus in Menz am 13. November begrüßen. Ganz oben auf der Themenliste: Wie können sich landwirtschaftliche Betriebe in der Region vernetzen und mit ihren regionalen bzw. nachhaltigen Produkten Kundinnen und Kunden erreichen? Wiebke Nowak von der Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwestbrandenburg verwies in ihrem Vortrag auf das deutliche Wachstum von Ökolandbau in Brandenburg und die Möglichkeiten, mit alten Sorten neue Märkte zu erschließen. Frank Rumpe von der Regionalwert AG zeigte in seinem Vortrag, wie das ganz praktisch umgesetzt werden kann und stellte das best practice-Beispiel Spreewälder BioMühle vor.
Besonders viel Zuspruch erntete der Beitrag von Prof. Dr. Klaus Müller vom Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg. Er widmete sich der Agri-Photovoltaik in Brandenburg und den Möglichkeiten, neben dem laufenden landwirtschaftlichen Betrieb, Strom auf dem Acker zu erzeugen.
Henrik Stamer vom Landschaftspflegeverband Prignitz-Ruppiner Land stellte zum Ende der Veranstaltung die Ökomodellregion vor, ehe sein Kollege Konrad Röder die Ergebnisse des laufenden Kennartenprogramms präsentierte. Eine Fördermaßnahme, die die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen erhöhen soll und dafür die Landwirt*innen entsprechend vergütet.
Nach viel Wissensgewinn, Austausch und Gesprächen war allen Anwesenden klar: wir sehen uns auf dem 9. Landwirtschaftstag in 2026 ganz bestimmt wieder.
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