Interkultureller Garten Lichtenberg



Interkultureller Garten Lichtenberg
18. Dezember 2019  ·  von Hilmar Hilger



Der Interkulturelle Garten Lichtenberg befindet sich in Trägerschaft der Sozdia Jugendhilfe, Bildung und Arbeit gGmbH und ist der flächenmäßig größte Gemeinschaftsgarten (13.000 m²) Berlins. Er lebt ausschließlich vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder und ist in den zehn Jahren seines Bestehens zu einer vielfältigen Natur-Oase gewachsen. Hier gärtnern und werkeln gemeinsam circa 40 Alleinstehende, Familien und Freundeskreise aus der unmittelbaren oder weiteren Nachbarschaft. Sie sind aus siebzehn verschiedenen Herkunftsländern durch Flucht, Migration oder Umzug nach Berlin gekommen und gestalten gemeinsam das Gelände, das Gemeinschaftsleben sowie öffentliche Veranstaltungen zu interkulturellen, gärtnerischen und umweltpädagogischen Themen. Zusätzlich gibt es fünf Bienenvölker die von zwei Imkern betreut werden.

Die offene Küche ist ein beliebter Treffpunkt der Gärtner*innen

Das FEIN-Projekt im Interkulturellen Garten legt den Schwerpunkt auf die Stärkung der Nachbarschaft und die Verbindung und Vernetzung des Gartens innerhalb des Sozialraumes mit alten und neuen Nachbar*innen. Dabei spricht das Projekt Menschen aller Altersgruppen und Herkunft gleichermaßen an. Hier begegnen sich unterschiedliche Generationen, Kulturen und soziale Schichten auf niedrigschwellige Weise. Einige Angebote gehen in das zweite Jahr und konnten sich in dieser Zeit deutlich etablieren. Unter den regelmäßigen Angeboten ergaben sich aufgrund von veränderter Interessenlagen neue Projektideen.

Der Garten wird rein biologisch bewirtschaftet und verzichtet komplett auf Pestizide. Der Ort ist öffentlich zugänglich; somit profitieren nicht nur Gärtner*innen, sondern auch viele Nachbar*innen, Kita-Kinder und Senior*innen aus dem nahen Umfeld.

Beim Kochen und Essen der gemeinsamen Ernte kommt man ins Gespräch

Dieser ökologische und integrative Zugang, Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenzubringen, enthält und entwickelt enorm viel Potential; beispielsweise aktiv mit den vorhandenen Ressourcen, wie Wasser sparsam umzugehen.

Sollte der Interkulturelle Garten Lichtenberg mit dem Nachhall ausgezeichnet werden, wird das Preisgeld für einen Brunnen eingesetzt, da die Wasserkosten für das Gießen einer 13.000 m² großen Anlage sehr hoch sind.




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