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Die Food Art Week 2019



Die Food Art Week 2019
24. September 2019  ·  von Hilmar Hilger



Bewerbung in der Kategorie Überregionale Nachhaltigkeit und Ökologie

Das gemeinnütziges Projekt Food Art Week (FAW) wurde 2015 von der Künstlerin Tainá Guedes ins Leben gerufen. Ziel des Projektes der Non-Profit-NGO Food & Movement e.V. ist, positive Veränderungen in unserer Umwelt und Gesellschaft zu fördern, indem das Bewusstsein für verschiedene wichtige Themen im Zusammenhang mit unseren Essgewohnheiten geschärft wird. Das Kunstfestival konzentriert sich daher auf die Bildung von Menschen durch verschiedene Aktivitäten, darunter Kunstaustellung, Workshops, Podiumsdiskussionen, Vorträge, Performances und Filmvorführungen. 2019 stand das Thema Wasser im Vordergrund.

Die FAW findet seit 2015 in verschiedenen Städten statt; unter anderem in Berlin (2015, 2017), Bologna (2017), Paris (2016, 2018) sowie Mexiko-Stadt (2018) und erreichte bis dahin über 20.000 Menschen erreicht.
Unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit, Tier- und Menschenrechten sowie umweltbezogenen und sozioökonomischen Aspekten analysierte das Festival 2019 das Thema „Wasser“ sowie die Auswirkungen der Produktion und des Verbrauchs unserer Lebensmittel auf diese wichtige natürliche Ressource.

Flascheninstallation auf dem Steinplatz in Charlottenburg

Das Festival versteht sich als globale Bewegung, die Gleichgesinnte und Künstler/innen zusammenbringt und über die Medien Essen sowie Kunst das Bewusstsein für verschiedene relevante Themen unserer Zeit fördert. Das ganze Jahr über arbeitet die Initiatorin Tainá Guedes an Schulen und Universitäten, um junge Menschen zu inspirieren, die Natur zu schützen, indem sie bewusst Lebensmittel konsumieren.

Gemeinsam mit vielen Partnern wurde im August 2019 der Steinplatz in Berlin Charlottenburg einen gesamten Monat als Ort der FAW genutzt. Kunst-Installationen, Workshops, Konzerte, Podiumsdiskussionen und Informationsstände waren nur ein Teil des umfangreichen Programms. Regelmäßig wurden durch das FAW-Team Führungen für Schüler/innen umgesetzt, die wie alle anderen Angebote auch, für die Besucher/innen kostenfrei waren.

Mit aufmerksamkeitsstarken Motiven wurde für das Festival geworben.

Die Food Art Week möchte dauerhaft – vom Kind bis zum Erwachsenen, vom Anfänger bis zum Kenner – Menschen durch die universelle Sprache Essen erreichen. Ernährung hat einen riesigen Einfluss auf unsere Umwelt. Wie wir mit unserer Natur und den Tieren umgehen, Überproduktion, Nahrungsqualität, die Auswirkung auf den Planeten und seine Kulturen: das sind die Themen, die die FAW auf die Bühne bringen will, um Aufmerksamkeit und Bewusstsein zu schaffen.

Tainá Guedes mit Studierenden

Wenn die Food Art Week im Mai 2020 den Nachhall gewinnen sollte, möchte Tainá Guedes das Preisgeld in ihre vielfältigen ganzjährigen Aktivitäten an Schulen und Universitäten fließen lassen. Auch weiterhin wird sie durch verschiedene Projekte, Kunst, Essen und Nachhaltigkeit verbinden, um Aufmerksamkeit für Themen wie Essensverschwendung, Umweltbelastung, Tier- und Urwaldvernichtung zu erregen.
Besonders für Kinder sind diese Themen oft nicht leicht zu verstehen. Durch ihre Kunstinstallationen und interaktiven Workshops hat Tainá Guedes Wege gefunden, Menschen zu erreichen und ihre Botschaft deutlich zu machen. Sie will auch künftig Menschen inspirieren und ausbilden.

 

Ab Frühjahr 2020 kann für die eingereichten Projekte abgestimmt werden. Verliehen werden die Nachhall-Preise im Mai 2020.




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