Basics Unverpackt



Basics Unverpackt
08. Januar 2020  ·  von Hilmar Hilger



Schüler*innen der Freien Waldorfschule Kleinmachnow haben 2016 gemeinsam mit einem Lehrer die Schülerfirma Basics Unverpackt ins Leben gerufen. Seitdem verkaufen sie regelmäßig auf dem Schulgelände plastikfreie Grundnahrungsmittel. Ein kleiner, selbstgebauter und mobiler Wagen dient dabei als Laden. Die Produkte werden aus großen Behältern heraus verkauft, aus denen man die Nahrungsmittel abfüllen kann. Außerdem bieten die Schüler/innen verschließbare Stoffbeutel (Bio, Fairtrade) zum Kauf sowie Glasbehälter mit Pfand an.

Zu den angebotenen Produkten zählen zurzeit: Nudeln (weiß und Vollkorn), Spaghetti, Reis, Haferflocken und Rohrohrzucker. Die Qualität der Produkte liegt den Macher*innen am Herzen, weshalb alles bio und fair ist. Die Naturalien werden über die Schulküche bestellt, was es ermöglicht, diese in großen Mengen -meist in 25-Kilo Säcken aus Papier – ohne große Umwege vom Hersteller zu erhalten.

Anfang 2019 eröffnete Basics Unverpackt erneut.

Dreimal in der Woche stehen die Waren zum Verkauf bereit: montags und mittwochs vor Schulbeginn von 8:00 bis 8:15 und freitags am Nachmittag von 13:30 bis 14:20. Außerdem werden Schulveranstaltungen als Verkaufsanlässe genutzt. Das Projekt wird momentan von elf Schüler*innen aus den Klassen 8, 9 und 11 sowie einem Lehrer getragen. Einmal in der Woche trifft sich das engagierte Team, um organisatorisches zu besprechen und neue Ideen auszutauschen. Keiner wird für seine Mitarbeit vergütet; das Engagement ist ehrenamtlich. Jede/r übernimmt so viel Verantwortung, wie sie/er will. Natürlich basiert die Mitarbeit auf Freiwilligkeit.

Vor gut zwei Jahren erreichte Basics Unverpackt seinen bisherigen Höhepunkt. 2017 nahmen die Schüler*innen mit ihrem Projekt an einem Wettbewerb zum Energiesparmeister teil. In diesem Wettbewerb werden die besten energieeinsparenden Schülerprojekte deutschlandweit ausgezeichnet. Basics Unverpackt gewann als bestes nachhaltiges Projekt an Schulen in Brandenburg. Das führte dazu, dass die Popularität des Projektes rasant anstieg. Viele lokale Medien berichteten über Basics Unverpackt und die Kundenzahlen potenzierten sich. Mit dem Preisgeld konnte ein neuer professioneller Wagen gebaut und das Sortiment erweitert werden.

Das Angebot soll zeitnah erweitert werden.

Nach einer Auszeit – die Initiatoren hatten ihre Schullaufbahn abgeschlossen – ist der Unverpackt-Laden seit Anfang Dezember 2019 wieder offen und die Nachfrage bei Eltern- und Lehrerschaft wieder groß. Die nächste „Laden-Generation“ glaubt fest an das große Zukunftspotential des Projektes und fühlt sich durch das weltweite Engagement von Schüler*innen in Sachen Umweltschutz bestätigt sowie motiviert.

Wenn das Projekt den Nachhall 2020 gewinnt, soll mit dem Preisgeld vor allem das Sortiment erweitert werden, um so das Einkaufen im Schülerladen noch attraktiver zu machen. Schon lange ist geplant, Waschmittel zu verkaufen, welches man sich dann aus großen Behältern abfüllen kann. Außerdem sollen Hirse, Dinkelnudeln und Getreide das Angebot erweitern. Dazu werden auch neue Behälter benötigt. Wenn dann noch Geld übrig ist, soll der Restbetrag – wie bereits in der Vergangenheit – an andere Projekte für Nachhaltigkeit und Umweltschutz gespendet werden.




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2 Kommentare




  • Kommentar von Stephan Portner

    Cool, dass Ihr wieder da seit. Ich drücke euch die Daumen.

  • Kommentar von Katrin Falbe

    Viel Erfolg für den Wettbewerb !!!! Ihr schafft das, da bin ich sicher 🙂

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