2020 starteten die Freunde Sebastian und Frederik die erste Baumpflanzaktion und damit die Initiative Viva la Wald. Beide beobachteten schon länger die Belastungen für die heimischen Wälder, die der Klimawandel mit sich bringt. Trockenheit, Schädlingsbefall und Waldbrände belasten die Bäume umso mehr. Ihr Ziel ist es, den Wald zu revitalisieren, fit zu machen für die Klimaveränderungen der Zukunft und so einen Beitrag zur Rettung unserer Wälder zu leisten. Mittels Baumpflanzaktionen mit freiwilligen Helfer*innen und durch die Unterstützung mit verschiedenen Kooperationspartnern konnten seither über 60.000 neue Bäume gepflanzt werden.
Daniel Dembski übergibt den Nachhall 2026 an Frederik Rentsch und Sebastian Mager auf einer Wiederaufforstungsfläche bei Beelitz
„Die Auszeichnung mit dem Nachhall-Award bedeutet uns sehr viel, weil sie zeigt, wie wichtig konkrete, regionale Maßnahmen für den Schutz unserer Wälder sind. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Unternehmen und engagierten Menschen widerstandsfähige Mischwälder in Brandenburg zu schaffen. Jeder gepflanzte Baum ist dabei ein Schritt in Richtung einer stabileren und nachhaltigeren Zukunft“, betont Frederik Rentsch von Viva la Wald.
„Wir freuen uns sehr, ein so würdiges Gewinner-Projekt für unseren Nachhall 2026 gefunden zu haben“, unterstreicht Dr. Leonie Weber, Mitglied des Leitungskreises der Rheinsberger Preussenquelle. „Nicht nur, dass gesunde Wälder wichtige Kohlenstoffsenken und gleichzeitig Quelle für Sauerstoff sind – sie wirken auch als essentielle Wasserspeicher und -filter, die nachhaltig zur Grundwasserneubildung beitragen. Als Bio-Mineralwasser-Brunnen schätzen wir Projekte wie Viva la Wald sehr, denn durch unsere Unterstützung können wir etwas zum Schutz des Grundwassers beitragen, auf das alle angewiesen sind.“